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Afrikanische Schweinepest - gefährlich für den Hund?

Afrikanische Schweinepest - gefährlich für den Hund?

Das BMEL hat nun weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland gemeldet. Auf ihrer Internetseite geht hervor:

"In Brandenburg sind weitere Fälle der Afrikanischen Schweinpest aufgetreten: Nachdem am 10. September ein erster Fall bei einem Wildschwein-Kadaver im Landkreis Spree-Neiße bekannt geworden war, bestätigte das Friedrich-Loeffler Institut bis zum 18. September zwölf weitere Fälle - allesamt Wildschweine. Die Orte, an denen die Tiere gefunden wurden, befanden sich alle innerhalb des festgelegten gefährdeten Gebiets. Weitere Funde waren von Experten erwartet worden."

Deutschland kennt die Afrikanische Schweinepest schon seit 2014. 2007 über den Schwarzmeerhafen Poti nach Europa eingeschleppt, gibt es aktuell mehrere tausend bekannte Fälle in Europa. Spitzenreiter sind Ungarn und Polen mit zusammen weit über 5.000 Infektionen. Für den Menschen ist diese Infektion völlig ungefährlich, da es sich nicht um eine Zoonose, also eine vom Tier auf den Menschen übertragbare Krankheit handelt. Die ASP ist eine ausschließlich unter Schweinen übertragbare Viruserkrankung. Hunde und Katzen können sich mit den Erregern nicht anstecken, wohl aber mechanischer Überträger der Seuche werden. Sind Hunde, z. B. bei der Jagd mit infizierten Wildschweinen in Berührung gekommen, können die Erreger, die sich vermehrt im Schweiß der Schweine befinden, am Hund haften bleiben. Eine gründliche Reinigung mit Wasser und Seife zerstören die Umhüllung des Virus. Zubehör und Handtücher bei 60°C gewaschen sorgt dafür, dass das Virus inaktiviert wird.

Somit sind Hund und Katze zum Glück nicht gefährdet. Für Schweine allerdings verläuft diese Krankheit immer tödlich.

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